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Laufende Kosten Onlineshop – Die 7 wichtigsten Kostenfaktoren

In diesem Artikel widmen wir uns den häufig unklaren Kostenfaktoren nach dem Launch des Onlineshops. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick der wesentlichen laufenden Kostenpunkte eines Onlineshops und in welchen Bereichen diese Kosten entstehen.

In diesem Artikel erwartet Sie:

Hosting & Domain des Onlineshops

Jeder Onlineshop hat einen eigenen Bedarf an ein optimales Webhosting, je nach Wahl der Shop-Lösung.  So ist bei einem Baukasten-Shop das Hosting meist enthalten, trotzdem lohnen sich jedoch für professionelle Shops eigene Hosting-Lösungen. Die Qualität des Hostings entscheidet über Erreichbarkeit und die Ladezeiten für Ihren Onlineshop. Die Kosten sind zwingend einzukalkulieren, da ein Onlineshop ohne Domain und ein adäquates Hosting nicht funktioniert. Ein professionelles Onlineshop Webhosting für über 1000 Besucher im Monat kostet zwischen 20 und 50 Euro im Monat, günstige Varianten gibt es bereits für unter 10 Euro. Es gibt allerdings auch Unternehmen, welche aufgrund ihrer Produkte auf blitzschnelle Ladezeiten der Website angewiesen sind – hier bietet sich das Anmieten eines eigenen Servers an. Preislich liegt ein solches Hosting eines Onlineshops zwischen 50 und 100 Euro im Monat. Wer guten Support möchte, entscheidet sich für einen professionellen Shophoster oder findet eine technisch versierte Onlineshop Agentur, die ein eigenes Hosting anbietet. Außerdem sollte beachtet werden: Lange Ladezeiten des Onlineshops erwecken beim Besucher ein anzweifelndes Gefühl und wird oft mit dem Aspekt der Unseriösität verbunden. Zusätzlich verschlechtern lange Ladezeiten das Suchmaschinen Ranking, da der Onlineshop als qualitativ nicht hochwertig angesehen wird. Aus diesen Gründen lohnt es sich noch einmal mehr, bei Hosting und Domainanbieter des Onlineshops nicht an falschen Stellen Kosten zu sparen und es in die Hände einer Agentur geben. 

Updates Shopsoftware

Die Komplexität und das Design Ihrer gewählten Shopsoftware entscheidet über die anfallenden Kosten der Instandhaltung Ihres Onlineshops. Anders als die Weiterentwicklung der technischen Lösung zielen Updates darauf ab, den Status Quo von Ihrem Onlineshop zu sichern. Die Updates der Shopsoftware werden entweder direkt durch den Anbieter geladen oder sind selbst oder mit Hilfe eines IT-Partners individuell zu installieren. Um die Daten Ihres Unternehmens und Ihrer Kundschaft vor Eingriffen von außen zu schützen, lassen sich Investitionen in eine technisch aktualisierte Website nur empfehlen. Was kostet der Updateservice für E-Commerce-Lösungen durch Dienstleister? Das hängt von zwei Punkten ab.

  1. Welcher Dienstleister führt das Update durch? Kennt er sich selbst mit der Software Ihres Shops aus oder muss er es ebenfalls in fremde Hände geben?
  2. Wie groß ist das Update bzw. wie groß ist die Diskrepanz zwischen der alten und der neuen Shopsoftware? Je größer bzw. aufwendiger das Update der Software ist, desto teurer wird das Update.

Spielt man nun verschiedene Szenarien durch, belaufen sich die Kosten hierbei in der Regel auf etwa 75-400 Euro im Monat.

Besonders beliebt im Jahr 2021 sind Open Source Shopsysteme, in diesem Artikel stellen wir Ihnen die besten vor: "Top 5 Open Source Shopsysteme"

Als Experten für E-Commerce und Hosting verbinden wir Sie gerne mit passenden Anbietern für Ihren Online-Erfolg. Sie wissen noch nicht, welches Shopsystem und welcher Entwickler der Richtige für Sie ist? Wir vergleichen für Sie Unternehmen mit passender Expertise, um auch Sie den richtigen Projektpartner zu finden. Jetzt Projekt beschreiben und Angebote für die Entwicklung Ihres Onlineshop erhalten!

Produktpflege

Sofern Ihr Unternehmen kein ERP-System einsetzt oder die Entwicklungskosten für eine individuelle Schnittstelle vermeiden möchte, sind zwei Möglichkeiten offen: Entweder die händische Produktpflege im angebotenen Backend des Onlineshops oder Importe via CSV-Datei. Je mehr Produkte Sie haben, desto umständlicher und aufwendiger ist die Produktpflege. Für einen Onlineshop bis zu 100 Produkten kann eine eigene Produktpflege vertretbar sein. Es zeigt sich oft, dass eine gut programmierte Schnittstelle sich jedoch auch finanziell für den Kunden rechnet. Entweder betreuen Sie den Shop selbst oder arbeiten mit einem externen Dienstleister für die Pflege der Produkte zusammen. Für die Produktpflege des Onlineshops werden die monatlichen Kosten zwischen 100 – 2500 Euro liegen.

Professionelle Fotos und Texte zu den Produkten können entweder selbst oder von Profis erstellt werden. Es kann auch auf Fotos vom Hersteller zurückgegriffen werden. Die Qualität der Texte und Bilder kann entscheidend für die Kaufentscheidung Ihrer Kunden sein und die Grundlage für ein erfolgreiches Online Marketing bilden.

Mehr über die richtige Auswahl der Texte und Bilder Ihres Onlineshops und dessen Auswirkungen auf die Kunden erfahren Sie hier: Onlineshop erstellen lassen

Onlineshop Kosten 2
Onlineshop Kosten 1

Marketing für Ihren Onlineshop

Ein Onlineshop ist nur selten von 0 auf 100 erfolgreich, unabhängig von Ihrem Budget oder Ihrem Produktportfolio. Deshalb ist es im E-Commerce sehr wichtig, sich bereits zu einem frühen Zeitpunkt Gedanken über die eigene Vermarktung zu machen und auf welche Art und Weise man der Kundschaft am besten begegnen möchte. Da sich bei einem Onlineshop der Werbekanal über den digitalen Zweig anbietet, stellt das ein geeignetes Tool dar.

Das Online Marketing bringt hier 4 verschiedene geeignete Möglichkeiten mit, welche Sie in Betracht ziehen sollten:

a)   SEO von Onlineshops

SEO ist heutzutage aus dem E-Commerce nicht mehr wegzudenken. Die Kosten für SEO (Suchmaschinenoptimierung) entstehen sowohl bei der Erstellung und Pflege von relevanten Inhalten und Verlinkungen im Netz sowie der technischen Umsetzung des Onlineshops. Das Ziel ist es, dass der Onlineshop organischen Traffic und somit Reichweite generiert und Sie nicht jeden einzelnen Klick als direkte Werbekosten betrachten müssen. Die Optimierung des Shops mit Blick auf relevante Schlagwörter (Keywords) findet auch auf Plattformen wie Amazon statt. Da durch SEO anders als bei SEA keine direkten Werbekosten entstehen, empfiehlt es sich an dieser Stelle Geld in geeignetes und sprachgewandtes Personal zu investieren. Ein geeigneter SEO-Mitarbeiter kennt Ihre Produkte, erkennt Trends und Marktveränderungen und weiß, welche Nachfrage momentan am beliebtesten ist und wie der Google-Algorithmus funktioniert. SEO bietet Ihnen die Chance, bei Suchmaschinen wie Google deutlich höher gerankt zu werden. Es geht hier allerdings nicht nur um relevante Inhalte, sondern auch um Themen wie Conversion Rate Optimierung und smartes Onpage-Testing.

Was sind die monatlichen Kosten für SEO im E-Commerce? Für die Suchmaschinenoptimierung von einem Onlineshop fallen ungefähr 100 – 2000 Euro laufende Kosten je Monat an.

b)   SEA für Onlineshops

Als wichtige Ergänzung von langfristig angelegten SEO-Aktivitäten betreiben viele Unternehmen bezahlte Suchmaschinen-Werbung auf Google oder Bing. Nicht wenige davon zahlen im Jahr über 100.000 Euro für Performance Marketing, also die bezahlte Werbung in Suchmaschinen. In Google Ads sind Kampagnen Ersteller in der Lage ein Kampagnenbudget festzulegen, Berichte zu lesen und Conversions zu definieren. Da SEA sehr stark zahlenbasiert ist und statistische Auswertungen bei kleinen Mengen an Kunden und Aufträge schwierig sind, wird in diesem Bereich häufig auf die Unterstützung durch eine professionelle Agentur oder einen Mitarbeiter mit mehr als 3 Jahren Erfahrung zurückgegriffen. Langfristige Kosten im SEA fallen für Personal und die direkten Werbeausgaben an, weshalb sich die Weitergabe an eine Agentur anbietet. Diese Kosten können sich aufgrund der Skalierbarkeit von SEA sehr stark lohnen. Solang der ROAS (Return on Ad Spend) positiv ist, lässt sich mit SEA immer mehr Geld verdienen.

Was kostet SEA für einen Onlineshop? Die laufenden Kosten für SEA und Performance Marketing für einen Shop liegen zwischen 200 bis 7500 Euro im Monat.          

c)   E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing ist für Ihren Shop eines der beständigsten Online-Marketing Instrumente und weiterhin eines der erfolgreichsten. Es gibt dedizierte E-Mail-Marketing-Tools wie Mailchimp, die bei geringem Mailversand sogar kostenlos sind und bereits viele Gestaltungs- und Auswertungsmöglichkeiten bieten. Die Kosten für das E-Mail-Marketing entstehen bei der gewählten Software und den Personalkosten. Was kostet E-Mail-Marketing für Ihren Shop? Das E-Mail-Marketing für Ihren Online Shop kostet zwischen 0 bis 400 Euro im Monat.

d)   Kundenbewertungen des Onlineshops

Kundenbewertungen haben heutzutage ebenfalls eine besondere Rolle im Online-Marketing, da sie einen größeren Einfluss denn je auf die Kaufentscheidung eines potentiellen Kunden haben. Der Grund ist, dass es dem Kunden schwerfällt, das schier unendliche Angebot von Produkten und Dienstleistungen zu überblicken. Aktuelle Studien ergeben, dass der Informationsbedarf von Kunden immer größer wird und sie sich deshalb vermehrt über bestimmte Produkte oder Dienstleistungen vor dem Kauf informieren. Der Grund dafür ist, dass zum Beispiel Rezensionen hierbei auf qualitative oder preisleistungsstarke Produkte hinweisen können. Es gibt bekannte Anbieter wie trustedshops, auf deren Seiten Kunden anonymisiert Bewertungen abgeben können. Sie können das Geld allerdings sparen, wenn Sie sich bezüglich des Rechtsschutzes an eine Website wie Händlerbund wenden. Hier ist die Leistung der Kundenrezensionen nämlich mit inbegriffen.

e)   Social-Media-Marketing

Unter dem Begriff Social-Media-Marketing verbergen sich die Strategien eines Unternehmens, um durch den Gebrauch sozialer Medien einen engeren Kundenkontakt herzustellen. Die Beliebtheit dieses Marketings steigt signifikant an, da sich heutzutage mehr Leute auf sozialen Netzwerken befinden denn je. Das primäre Ziel hierdurch ist zum einen die Verkaufszahlen zu steigern, und zum anderen die Markenbildung durch Reichweitenschaffung ebenfalls nach vorne zu treiben. Um auf Kanälen wie Instagram erfolgreich zu sein, bedarf es an erster Stelle der Content-Creation. Diese lässt sich auch gut selbst durchführen, da man selbst oftmals am besten weiß, wie man sich denn nach außen vermarkten möchte. Das Performance-Marketing oder das Influencer-Marketing hingegen sollten Sie in fremde Hände geben. Hierfür fehlen oftmals einfach die Fachkenntnisse, um den Kunden gegenüber seriös zu erscheinen. Von der ersten Bestandsaufnahme bis hin zur konkreten Bearbeitung bestimmter Plattformen fallen hier zwischen 300 und 600 Euro an. Weitere Betreuungen werden in den meisten Fällen zu stundenweise mit 75 Euro je Stunde abgerechnet.

Die laufenden Kosten für das Online-Marketing des Online Shops belaufen sich meist zwischen 1000 Euro bis 15000 Euro monatlich. Mit bis zu im Durchschnitt 35 % Anteil an den Gesamtkosten eines Unternehmens trägt das Online-Marketing einen wesentlichen Teil zum digitalen Unternehmenserfolg bei. Es sollte hier also keine Grenzen nach oben bei der Höhe der Investition geben.

Es lässt sich nur empfehlen, bei der Erstellung des Onlineshops genügend Geld in die Konzeption zu investieren, um so den Zielmarkt, die Zielgruppe und den Zielkunden präzise zu segmentieren und effizient zu erreichen.

Daniel Jost, imc marketing & consult GmbH

Drittplattformen

Die Nutzung von Drittplattformen kann sich vor Allem zum Start Ihres Onlineshops anbieten, da diese vielerlei Vorteile mit sich bringen. Ein erster Punkt ist der kostenfreie Einstieg in den Verkauf. Während Sie bei einem eigenen Onlineshop in das Design und die Programmierung investieren müssen, profitieren Sie hier von einer bereits existierenden digitalen Infrastruktur. Hinzu kommt der Aspekt, dass die Erstellung für Ihren Onlineshop sehr zeitintensiv ist und sie bei Drittplattformen nach wenigen Schritten (nach Ihrer Verifizierung) mit dem Wesentlichen beginnen können: Dem Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen.

Eine weitere Chance des Handels über Drittplattformen ist die Erschließung neuer Märkte. Da große Handelsplattformen wie Amazon und Ebay über eine sehr hohe Reichweite verfügen, hat ein Unternehmen hier die Chance global präsent zu werden. Die Wäre ließe sich fortan auch an noch nicht erschlossenen Standorten verkaufen ohne eigene Domain in den neuen Ländern. Hieraus resultiert zugleich der Vorteil des potentiell größeren Kundenstamms. Bisher wurde ein Produkt oder eine Dienstleistung nur von einem selbst angeboten, nun wird es auch zusätzlich von Amazon vertrieben. Man erreicht somit deutlich mehr Kunden.

Neben diesen angesprochenen Chancen des Handels über Drittplattformen dürfen die hohen langfristigen Kosten und schwierige Kundenbindung aber keineswegs außer Betracht gelassen werden. Diese verbergen sich nämlich in den anfallenden Kosten für Drittplattformen in Form von Gebühren. Diese lassen sich grob in drei Kategorien gliedern:

1. Empfehlungsprovision: Hier fallen die Kosten dafür an, dass der Kunde durch eine Verkaufsplattform auf Ihr Produkt aufmerksam geworden ist. Diese berechnet sich basierend auf den Verkaufspreis Ihres Produktes- hier fallen bei Amazon 15% und bei Ebay 10% des Preises an.

2. Kontogebühr: Zunächst einmal gilt es zu sagen, dass Sie sich bei dem Verkauf über solch eine Verkaufsplattform zwischen zweierlei Konten entscheiden müssen. Eine erste Möglichkeit ist das Basiskonto, mit welchem sich allerdings nur eine begrenze Anzahl an Produkten verkaufen lassen. Bei Ebay können Sie mit diesem Konto bis zu 50 Produkte verkaufen, wobei für jedes Inserat 0,30 Euro anfallen. Bei Amazon hingegen bietet sich die Möglichkeit bis zu 40 Artikel online zu verkaufen, jeweils zu einem Preis von 0,99 Euro.

Eine zweite Möglichkeit bietet das Konto für Professionelle Seller. Das bietet sich vor allem an, wenn Sie über lange Sicht planen zahlreiche Produkte über Verkaufsplattformen wie Amazon und Ebay zu verkaufen. Während Sie mit diesem Konto bei Amazon für einen monatlichen Fixpreis in Höhe von 39 Euro unbegrenzt Produkte inserieren können, sind die anfallenden Kosten bei Ebay abhängig von Ihrer Erlöshöhe.

3. FBA (Lagerung und Versand): Auf diesem Posten fallen lediglich Gebühren, falls Sie die Ware nicht selbstständig lagern und verschicken. Hier lassen sich keine einheitlichen Preise nennen, da die Höhe der Gebühr von der Größe und des Gewichts Ihrer Produkte abhängt. Für Produkte mit bis zu 0,3 m³ Lagerfläche fallen bei Amazon etwa 3 Euro und bei Ebay um die 0,38 Euro + 2,9% des Verkaufspreises an.

Ebay, Amazon & Co unterscheiden sich sowohl in ihrer Zielgruppe als auch in ihrem Sortiment- gleich ist allerdings der Aspekt der Kosten, der sich bei einer hohen Verkaufszahl auf lange Frist gewinnmildernd auswirken könnte.

Datenschutz, Rechtsberatung und Kundenbewertungen

Sollte man sich für den Verkauf seiner Produkte für einen eigenen Onlineshop entscheiden, so müssen hierbei zahlreiche Aspekte betrachtet werden, da man von nun an für das eigene Handeln verantwortlich ist. Ein sehr bedeutender Aspekt ist beispielsweise der Datenschutz der Kunden. Es wurde wohl noch nie so viel wie in der heutigen Zeit auf Tools wie Webshop-Cookies, Google Analytics oder Ähnliches zurückgegriffen. Der Grund hierfür ist simple: Es lässt sich kein Produkt an eine Zielgruppe besser verkaufen, als wenn man diese bereits völlig segmentiert hat.  

Um eben genauso solche rechtlichen Aspekte dem Kunden gegenüber transparent zu machen, ist es die Pflicht jedes Onlineshops, diese sowohl im Impressum, den AGB’s oder auch der Datenschutzerklärung zu erläutern. Diese und auch weitere rechtliche Aspekte gilt es gemäß der Datenschutzgrundverordnung(DSGVO) zu integrieren. Hinzu kommt der Aspekt, dass der adäquate Umgang mit den Daten des Kunden wohl eines der wesentlichen Marketinginstrumente ist- fühlt sich der Kunde auf Ihrer Plattform bezüglich seiner Daten nicht sicher, wird er woanders einkaufen. Der Datenschutz spielt somit eine besondere Rolle. Bevor man den Onlineshop jetzt allerdings direkt an eine teure Kanzlei weitergibt, gibt es auch noch günstigere Varianten. Es gibt diverse Plattformen, welche sich mit abmahnsicheren Rechtstexten und der Haftung beschäftigen- ein Beispiel hierfür ist die Website Händlerbund oder E-Recht24 Hier kann auf verschiedene Pakete zugegriffen werden, welche von einfachen Rechtstexten in Höhe von 8,90 Euro pro Monat bis hin zur Vertretung im Abmahnfall und erweiterten Garantien in Höhe von 99,90 Euro pro Monat diverse Optionen anbietet. Abhängig von Ihrer Wahl ist die Option der Kundenrezensionen in Ihrem Onlineshop mitinbegriffen.

Weiterentwicklung und Wartung

Bei dem Aspekt der Weiterentwicklung und Wartung eines Shops verbergen sich Kosten, welche Sie keineswegs vernachlässigen dürfen. Ganz im Gegenteil: Es ist sinnvoll, bereits zu dem Zeitpunkt der Web-Entwicklung Kosten hierfür mit einzukalkulieren, damit es am Ende keine bösen Überraschungen gibt. Doch was verbirgt sich hier hinter? Dieser Kostenpunkt lässt sich in 1. Inhaltliche Pflege und Wartung und 2. Technische Wartung gliedern.

Die inhaltliche Pflege umfasst den Shop und die einzelnen Produkte als solche- an dieser Stelle lässt sich jedem Unternehmen nur empfehlen, diese eigenständig und unabhängig von Dritten zu vollziehen. Der Grund ist, dass niemand die Produkte so gut kennt wie das Unternehmen selbst. Die technische Wartung hingegen meint zum Beispiel das Erstellen von Backups, welches eigenständig nur schwer durchführbar ist.  Hier lohnt sich deshalb das Hinzuziehen Dritter. Eine gute Landingpage, eine hohe Benutzerfreundlichkeit und eine intuitive Navigation des Kunden durch die Website wirkt sich in allen Fällen erfolgsfördernd aus. Hier lohnt es sich also Geld zu investieren.

Ein weiterer Aspekt hier ist das Warenwirtschaftssystem. Warenwirtschaftssysteme dienen dazu, die Warenströme im Geschäftsprozesses des Unternehmens zu beleuchten. Hiermit werden also Bestände, Jahresabschlüsse und Informationen für das Controlling bedient. Da das Managen dieser Ströme oft sehr zeitaufwendig und wissenserfordern ist, lohnt es sich diese ebenfalls in die Hände Dritter zu geben. Die wohl bekanntesten Systeme hier sind JTL, ERP und SAP. Die Anschaffung einer solchen Software ist zwar ebenfalls oftmals kostenlos, doch fallen hier regelmäßig Hosting- und Wartungsgebühren an. Zusätzlich können Sie umfangreiche Services und Erweiterungen buchen. Abhängig von Ihren Präferenzen können hier zwischen 80 und 400 Euro anfallen.

Die Höhe der Kosten an dieser Stelle sind schwer zu kalkulieren, da diese variabel und somit abhängig von Ihrem Shopsystem (Shopware, Shopify, Magento, …) und dem Design Ihres Shops sind. Hinzu kommt, dass es zahlreiche verschiedene Pakete gibt, welche die unterschiedlichsten Formen der Shop-Pflege beinhalten. Anders als reine Updates für Ihren Shop, ist die stetige Weiterentwicklung ein sehr variabler Kostenfaktor. Falls Sie erweiterte Leistungen wie eine Analyse ihrer Kunden in Form einer Shop-Analyse oder technische Weiterentwicklungen und Anpassungen Ihres Onlineshops benötigen, werden die oftmals stundenbasiert mit 60 bis 120 Euro pro Stunde abgerechnet oder vorab individuell Kontingente für eine agile Weiterentwicklung verhandelt.

IT Sicherheit
Online Marketing

Fazit: Die laufenden Kosten im Überblick

Wie Sie in diesem Artikel gelesen haben, gibt es nach dem Go-Live Ihres Onlineshops zahlreiche Kosten, welche es zu beachten und einzuschränken gilt. Diese lassen sich nicht pauschalisieren, da sie von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig sind- hierzu gehören:

-       Produktanzahl

-       Design

-       Komplexität

-       Zusätzliche Funktionen

Anhand der im Artikel genannten Kosten können Sie sich einen ersten Eindruck über die finanziellen Lasten eines Onlineshops machen- wer im E-Commerce erfolgreich sein möchte, kommt nicht drum herum Geld in die Hand zu nehmen.

Neben den laufenden Kosten eines Onlineshops fallen bei der Neuerstellung eines Onlineshops selbstverständlich noch Entwicklungskosten an, wie hoch diese Kosten sind und wo sie anfallen, erfahren Sie in diesem Artikel: "Onlineshop Entwicklung Kosten"

Bevor Sie sich für Leistungen der genannten Punkte entscheiden, lässt sich Ihnen empfehlen, vor dem Beginn des eigentlichen Projekts eine genaue Bedarfsanalyse durchzuführen. Nur so gelingt es Ihnen, eine klare Übersicht über die benötigten Leistungen zu erhalten und so keine Fehlinvestitionen zu tätigen.

Falls Sie eine konkretere Kosten-Einschätzung bezüglich Ihres zukünftigen Onlineshops benötigen. Wir schätzen Ihre Kosten vorab unabhängig und empfehlen Ihnen gerne kostenfrei und unverbindlich 3 Anbieter, woraufhin Sie sich von branchenerfahrenen Unternehmen ohne anfallende Kosten beraten lassen.

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Lennart Hahn
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Luca Faiss

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